Privacy - und was bei der Jobsuche davon übrigbleibt

Egal wie es gerade läuft - eines kann man immer tun: in Bewegung bleiben

Das Zitat stammt von meinem Basketball-Trainer. Aber es hat auch bei der datenbewußten Arbeitsplatzsuche seine Bedeutung.

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Nach 1 kommt 2. Dann 3. Und so weiter...

Das ist so,  wie wenn man sich am Spielfeld wenig bewegt. Man wird vorhersehbar. Darum verwendet Jobaktuell bei der Namensgebung (oder auf gut IT-sprich: als ID) der Bewerber:innen Accounts keine fortlaufenden Nummern.

Sondern sogenannte "Funny Tokens". Beispiel: cubohi-tahoso-baqesu-hexowo

Oder: teboxi-tigusu-wogije-foxoyo - viel weniger vorhersehbar. Und lustig klingen tut es auch noch.

 

Verschlüsselung von Daten
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Auch die e-mail Adressen von Arbeitssuchenden (und auch Unternehmen) werden nur verschlüsselt gespeichert.

Da wird dann z.B. aus vorname.nachname@ihre-email.com so etwas wie:

gAAAAABoDqMFxbdUuzXZ-tlvIG_EII6seygKoYrUYa8WvE7V73pkKsrXosmf7EWSq_9nAW9dx2yoPdUz9okP-FdJCzqZwlbkgxb5oT5adasgUx0fkizb5Sg=

Wobei: es geht noch sicherer. Weil das oben lässt sich wieder in Klartext zurückbauen (wenn man den Schlüssel kennt).

 

Noch besser - Hash
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Mit einem sogenannten Hash-Wert ist das kaum mehr möglich. Dessen Zweck und Super-Power: Nicht mehr zurückbaubar zu sein.

Und so werden bei Jobaktuell z.B. die von Bewerber:innen gewählten Passwörter gespeichert.

Da sieht dann z.b. so aus:

Mausi@2003  wird zu ea548b4b3e52c5c3d86d06cdc2519c4b487469d0b6b913a07d8e0701494d7805

Eines sei ergänzend gesagt: mit als Hash-Wert gespeicherten Passwörtern arbeiten heute praktisch alle Portale und Online-Jobbörsen.

 

Am Allerbesten: Sparsam sammeln
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Überlegen Sie bitte: WAS ist noch sicherer als eine Verschlüsselung, die nicht rückführbar ist?

Daten GAR NICHT speichern.

Bei Jobaktuell werden von Bewerber:innen Kontaktdaten wie Vorname, Name, Adresse nicht erhoben und nicht gespeichert. Wenn wir Sie per e-mail (das wir dazu auch vorher zurückverschlüsseln) erreichen können: das reicht.

 

2 Konzepte im Spannungsfeld zwischen Big Data und Privatsphäre
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Man nennt diese Art des Datenschutzes "Privacy by Design", das ist die Privatsphäre schon durch die technische Grundumsetzung gewährleistet  - im Unterschied zu "Privacy by Default". Da können aber  entscheiden, WAS angezeigt / weitergeleitet wird. Wichtig: anfangs sollte immer die datenschutzfreundlichere Variante voreingestellt sein.