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Veröffentlicht am 30. Januar 2017

Interview: Was macht ein gutes Bewerbungsfoto aus?

Wer in Salzburg nach dem Begriff „Bewerbungsfoto“ sucht, stößt immer wieder auf die Firma „MPHOTO“. Wir haben den Chef des Unternehmens, Sebastian Mayrhofer in seinem Atelier in der Bachstraße besucht und befragt, was denn ein gutes Bewerbungsfoto ausmacht?

Muss ich auf einem Bewerbungsfoto immer lächeln? Oder kann das bei Positionen, in denen es um Durchsetzungskraft geht (z.B. Einkauf, Führungspositionen) auch kontraproduktiv sein, wenn man „zu nett rüberkommt“?

Die Ausstrahlung auf einem Foto ist ganz wichtig. Speziell wenn Du Dich um eine neue Stelle bewirbst. Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht. Insofern ist es ganz essenziell, dass Dein Bewerbungsfoto

  • sympathisch
  • positiv
  • und freundlich

wirkt. Auch wenn es um eine Führungsposition geht.

Was ich vermeiden würde, wäre ein ernster Blick. Den „Chef von oben herab“ will man heute nicht mehr. Es ist auf jeden Fall richtig, im ersten Eindruck sympathisch und freundlich zu sein.

Wie schaut´s mit Dress-Code bei Bewerbungsfotos aus?

Wichtig ist, dass es ehrlich ist.

Wenn Du dich um eine Führungsposition bewirbst oder bei einer Bank, hast Du beim Dress-Code einen anderen Rahmen als beispielsweise im Sozialbereich.

In Branchen und für Positionen, in denen der Dress-Code einen hohen Stellenwert hat, ist es essenziell dass dieser Punkt auch am Bewerbungsfoto passt.

Es gibt aber immer gute Kompromisse. Ein tolles, schönes Polo-Shirt kann zum Anzug oder Jackett auch ganz gut aussehen. Wenn dieses Polo-Shirt eines Deiner „Wohlfühl-Kleidungsstücke“ ist, wirst Du Dich beim Bewerbungsfoto-Shooting auch sicherer und entspannter präsentieren.

Was hältst Du von Bewerbungsfotos, die nicht ganz nach der Norm sind. Zum Beispiel quadratische Formate oder Schwarz-Weiß-Fotos?

Ich selber wähle ganz gerne das Querformat für´s Bewerbungsbild. Es gibt immer wieder Kundenanfragen zu Fotos in einem eher länglichen Format oder Panoramaformat. Es kommt immer

  • auf die Person
  • auf die Bewerbung
  • auf die Stelle

an. Ich finde es nicht überall passend, schätze es aber, wenn sich jemand Gedanken dazu macht, wie man sich mit dem eigenen Bewerbungsfoto vom Mitbewerb der anderen Kandidat/innen abheben kann.

Muss ich mich – auch als Mann – im Rahmen eines Bewerbungsfoto-Shootings schminken?

Wenn Du im Gesicht Glanzstellen hast, weil es sehr heiß draußen ist oder Du einen anstrengenden Tag hattest, ist dezentes Schminken auf jeden Fall etwas Positives. Unsere Visagistin kümmert sich auf Wunsch gerne darum. Auch um die Haare und das Hairstyling.

In allen Fällen sehr dezent, das vordergründige Ziel ist und bleibt ein natürlicher und positiver erster Eindruck über Dein Bewerbungsfoto.

Was gibst Du Deinen Kund/innen an Vorbereitung für das Bewerbungsfoto-Shooting mit?

Sehr wichtig ist, einen Termin auszumachen, an dem man selbst „geistig da“ ist. Wenn ich kein Morgenmensch bin und schon um 8 Uhr auf der Matte beim Fotoshooting stehe, wird das nichts.

Wichtig ist, dass man entspannt ist – vielleicht sogar Urlaub hat an diesem Tag. Auf jeden Fall sollte für das Shooting genügend Zeit eingeplant werden. Wer im unmittelbaren Anschluss einen dringenden, wichtigen Termin hat, riskiert, dass er/sie auf dem Bewerbungsfoto unentspannt wirkt. Das überträgt sich – auch auf den Betrachter.

Außer diesem Zeitfenster von einer Stunde sagen wir unseren Kund/innen im Vorfeld noch, dass sie zumindest zwei oder drei Outfits mitnehmen sollen. Einfach damit wir Wahlmöglichkeiten haben.

Wir danken für das informative Gespräch!

Zur Website von MPHOTO / Sebastian Mayrhofer